Narrensprung

Über 2000 Kleidlesträger, Musiker, Bennerrössle und ein Polizeischantle ziehen am Fasnachtsdienstag Punkt halb Neun in die Stadt.
   Ein farbenprächtiges und stimmungsvolles Bild, das jedem Oberndorfer und auch weit angereisten ortsfremdem Zuschauer das Herz höher schlagen lässt. Das Ende des Sprunges bildet ein riesiger Narrenreigen in der Talstadt, wo alle Musikkapellen, die am Umzug teilgenommen haben, im Wechsel zur Unterhaltung aufspielen.
Nach dem Narrenessen in der Wasserfallhalle ertönt pünktlich um 13 Uhr lautstark die Narrenrede des Narrenpräsidenten.
Um 14.30 Uhr findet dann der hinsichtlich der Umzugsstrecke verkürzte Mittagssprung in der Oberstadt statt.
In seinem Anschluss herrscht ein reges Narrentreiben in den Oberndorfer Straßen und Lokalen, jeder Kleidlesträger genießt die letzten Minuten in seinem Narrenkleid, bevor um 18 Uhr für alle gilt: "Die Fasnet hat a Loch".
Zu diesem Zeitpunkt ist es für jeden Narr Pflicht und eigentlich auch selbstverständlich, das Narrenkleid wieder mit der normalen Kleidung zu tauschen.
So lässt man den Tag wieder in Zivil in den Lokalen ausklingen, immer mit der Gewissheit "es goht dagega"!